Autor/in: Mario Amico, KAB Düsseldorf
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21. Dezember 2025

Das Dunkel wird hell
 

Der 21. Dezember – die längste Nacht des Jahres. Und gerade hier, an diesem Wendepunkt, wächst die Vorfreude auf Weihnachten. Noch ist es dunkel, doch das Licht ist schon unterwegs. Advent heißt: Hoffnung keimt, oft unscheinbar, aber unaufhaltsam.

In diesen Tagen spüren viele von uns ein doppeltes Sehnen: die Freude auf das Fest, auf Nähe, auf vertraute Lichter – und zugleich die tiefe Hoffnung auf Frieden. Die Welt wirkt zerrissen, Nachrichten erschweren die Leichtigkeit der Weihnachtsvorfreude. Vielleicht gerade deshalb brauchen wir die Weihnachtsbotschaft so dringend: Gott kommt als Kind in eine verletzte Welt. Er kommt nicht in Stimmung, sondern in Wirklichkeit.

Weihnachten verspricht keinen schnellen Frieden, aber es schenkt einen, der im Herzen beginnt. Ein Frieden, der leise wächst, wenn wir einander zuhören, verzeihen, teilen, trösten. Ein Frieden, der größer ist als unsere Bemühungen, weil er von Gott selbst kommt.

Heute, am 21. Dezember, dürfen wir uns erinnern: Das Licht wird stärker. Die Nacht hat eine Grenze. Die Freude darf wachsen – nicht trotz der Dunkelheit, sondern mitten in ihr.

Möge in uns schon jetzt ein Funke der Weihnachtsfreude aufglimmen. Und möge der Friede, nach dem wir uns sehnen, zuerst in uns Raum finden – damit er durch uns seinen Weg in die Welt nehmen kann.

Mario Amico, KAB Düsseldorf

 
 
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